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| mein Weg - verbarrikadiert |
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| überall umgestürzte Bäume |
Hier muss es vor ein paar Tagen mächtig gewütet haben.
Ich klettere über all diese Bäume, kämpfe mich durch das Gestrüpp, zerkratze mir die Beine, nur um etwas weiter zu merken, dass ich auch aussenrum hätte gehen können - der längere Weg ist geräumt. Aber - was einen nicht umbringt, macht einen bekanntlich stark.
Heute gehe ich viel dem Wasser nach. Zuerst überquere ich den Wasserfall des Ränggbachs.
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| Wasserfall |
Danach folge ich über x Kilometer der kleinen Emme.
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| entlang der kleinen Emme |
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| 10 km weiter - immer noch kleine Emme |
Und fast hätte mich das Gewitter, das um 18 Uhr ganz knapp an mir vorbeigezogen ist, noch von oben eingedeckt.
Ich bin heute erst um 11 Uhr in Luzern gestartet. Kein Wunder also, dass ich gar nicht aufhören mag. Um 19 Uhr habe ich einen guten Zeltplatz gefunden, doch es zieht mich weiter. Um 20.30 Uhr bin ich schliesslich auf 1100 Meter, es wird langsam dunkler, so dass ich mein neues Zelt am Wegrand in der Wiese aufstelle.
Übrigens: Weisst Du, wie es sich anfühlt, wenn sich bei einer Rast eine kleine rote Ameise am Rücken unter den Unterhosenrand setzt und man dann den Rucksack schultert. Ich kann es Dir verraten: Es ist wie Brennesseln, nur stärker. Man beginnt zu kratzen, die Ameise macht weiter, man setzt sich quasi immer weiter in die Nesseln. Bis man dann intuitiv die Hose runterzieht ... (es war im Wald, ich war allein).
| 21.7.2010: von Luzern zum Napf (34,5 km) |
| Höhenprofil |





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