Samstag, 24. Juli 2010

9. Etappe (Napf - Neumühle, 30.4 km)

In der Nacht hat mich das Gewitter doch noch eingeholt. Um 23 Uhr hat es so stark zu regnen begonnen, dass ich befürchtete, weggeschwemmt zu werden. Doch nichts dergleichen ist passiert. Das neue Zelt hat wunderbar gehalten, nur die vielen Nacktschnecken am Innen- und Aussenzelt sind am Morgen etwas störend.

Obwohl ich gestern erst spät aufgehört habe, bin ich heute schon um Viertel vor sieben abmarschbereit.


Restfeuchtigkeit des Gewitters












Um halb neun trinke ich auf dem Napfgipfel einen Kaffee. Und dort erfahre ich, dass ab Mittag Gewitter und Sturmböen angesagt sind. Und morgen soll es den ganzen Tag regnen ...

Um vor dem Regen eine gewisse Strecke zurücklegen zu können, beginne ich also, vom Napf abzusteigen. Wobei absteigen viel gesagt ist. Es geht immer etwas hinunter, um gleich darauf fast die gleiche Anzahl Höhenmeter wieder hinauf zu gehen. Überall findet sich wieder ein Hügel, der sich auch noch in den Weg stellen kann. Es wird schon fast ätzend.

über jeden Hügel ...









... und durch dunkle Wälder
























Um 14.30 Uhr bewahrheitet sich das, was vorher nur ein Gerücht war - es beginnt stark zu regnen. Die erste starke Welle warte ich unter Bäumen ab, dann mache ich mich mit Regenschutz wieder auf den Weg. Dabei merke ich, dass es bei Regen nicht wirklich Spass macht. Ich beschliesse also, in Neumühle (bis dahin sind es 90 Minuten im Regen) die S-Bahn zu nehmen und über Burgdorf nach Zürich zu fahren, um dort die Regenperiode dazu zu nutzen, mich auszuruhen und einen Blog über meine Wanderung zu schreiben.


22.7.2010:  vom Napf nach Neumühle (30,4 km)













Höhenprofil

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